Stammzelltherapie als Hoffnungsträger

Als sexy tool werden sie bezeichnet: die Stammzellen. Sie sind die Zukunftsträger zur Thearpie und möglicher Heilung von einer Vielzahl von Erkrankungen. Aktuelle Ergebnisse aus Salzburg versprechen einen neuen Ansatz der aus der Erfoschung mit Gehirn-Stammzellen stammt. Diese sind Hoffnungsträger für Demenzerkrankungen und Querschnittslähmung.

In einem Interview gibt Prof. Ludwig Aigner, gebürtiger Bayer und Biologe einen Einblick in seine Forschung. Zusammen mit seinem Team erforscht er an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg/Österreich Gehirnstammzellen und sucht nach Wegen diese gezielt auszudifferenzieren.

Oligodendrocyte 150x150 Stammzelltherapie als Hoffnungsträger

Oligodendrozyt, Wikipedia Commons

Die Forscher der Uni Salzburg wollen die Stammzellen-Forschung revolutionieren und haben jetzt ein Produkt patentiert, das das Leben von Multiple Sklerose-Kranken, Alzheimer-Patienten und sogar Querschnittsgelähmten deutlich verbessern soll. Diese Erfolge beziehen sich auf die Erfoschung von Oligodendrozyten (1, 2), also den Gliazellen des zentralen Nervensystems, welche eine wichtige Funktion ausüben. Sie isolieren Nervenbahnen und ermöglichen eine schnelle und präzise elektrische Leitung von Signalen. Fehlt diese isolierende Schicht, so wie es bei Multipler Sklerose und anderen Erkrankungen der Fall ist, ist eine kontrollierte und korrekte Übertragung der Signale nicht mehr möglich und die Nervenzellen haben keinen schützenden Mantel mehr.

Es besteht die Hoffnung dass  die Forschritte im Labor bald auf den Patienten übertragbar sein könnten und tatsächlich Erfolge in der Therapie aufweisen.

Das Interview in voller Länge gibts im aktuellen „Red Bulletin“. Hier spricht der Forscher über die 3 Grundpfeiler seines Forschungsfeldes, darüber warum er lieber mit adulten als mit embryonalen Stammzellen arbeitet und was das Besondere an seiner Forschung und der seiner Kollegen ist.

 

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