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	<title>SCIENCE-MEETS-SOCIETY &#187; Kinder</title>
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	<description>Science Communication, Wissenschaft und Gesellschaft</description>
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		<title>Forscher und Exeperimentator für Kinder</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 15:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli Brandt-Bohne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; &#160; Martin Schichtel ist promovierter Chemiker, der derzeit wissenschaftlicher Geschäftsführer einer Firma ist, die angewandte Nanotechnologie betreibt und an der Optimierung bzw. der Entwicklung neuer Baustoffe arbeitet. Er ist ausserdem hobbymäßiger Wissensvermittler bei Kindern. Parallel zu seinem Wissenschaftsblog besucht er Grundschulen und arbeitet praktisch mit den Kleinen. Sein Weg zur Wissenschaft Das Interesse an [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-5790" href="http://www.science-meets-society.com/featured/forscher-und-exeperimentator-fur-kinder/attachment/marin-schichtel/"><img class="alignleft size-medium wp-image-5790" title="marin schichtel" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2012/04/marin-schichtel-291x300.jpg" alt="marin schichtel 291x300 Forscher und Exeperimentator für Kinder" width="291" height="300" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Martin Schichtel ist promovierter Chemiker, der derzeit wissenschaftlicher Geschäftsführer einer Firma ist, die angewandte Nanotechnologie betreibt und an der Optimierung bzw. der Entwicklung neuer Baustoffe arbeitet. Er ist ausserdem hobbymäßiger Wissensvermittler bei Kindern. Parallel zu seinem <a href="http://www.binneugierig.de/">Wissenschaftsblog </a>besucht er Grundschulen und arbeitet praktisch mit den Kleinen.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p><strong>Sein Weg zur Wissenschaft</strong></p></blockquote>
<p>Das Interesse an den Wissenschaften, insbesondere an den klassischen  Naturwissenschaften, wurde bei ihm bereits in der Grundschule geweckt.  Seine Lehrerin, Frau Klemm, machte einen hervorragenden Sachunterricht.  Parallel dazu war er mit seinen Eltern oft in der Natur unterwegs und  wurde von seiner Mutter `unterrichtet´. Dabei ging es aber im  Wesentlichen um die Pflanzenwelt rund um seinen Wohnort: Beobachten,  Riechen, Schmecken und danach Fragen beantworten. So wurde sein  naturwissenschaftliches Verständnis geweckt, ohne dabei experimentell zu  arbeiten. `Geistesschulung, könnte man sagen´nennt es Martin.  Glücklicherweise hatte er auch ein paar gute Freunde, die auch Spaß an  der Wissenschaft hatten und mit denen er nicht selten in einem kleinen  Steinbruch Chemielabor spielte. So stand für ihn schon früh fest, dass  er den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig im Gymnasium  einschlagen wollte. Sein Ziel war schon seit der 8. Klasse: Biologie  oder Chemie studieren. Dank seines Chemie-Tutorkurs, entschied er sich  für das Chemiestudium. Eine intensivere Vorbereitung auf das Abitur als  er, mit nur wenigen Schülern in der Klasse, hatten nur die wenigsten. `Das  Tolle war aber, dass wir &#8220;begereifend&#8221; Lernen konnten´, erinnert sich  der Chemiker, `unsere Lehrerin hat uns die Experimente unter Anleitung  durchführen lassen´.</p>
<blockquote><p><strong>Ich habe meine Ziele erreicht und doch kam Manches anders</strong></p></blockquote>
<p>Martins Ziel Chemiker zu werden ist erreicht und die Promotion  abgeschlossen. Eigentlich wollte er aber Biochemiker werden, ist aber in  der anorganischen Chemie gelandet. `Der Weg war eher zufallsdominiert  als geplant´erklärt er. Im Vordiplom hatte er sich auf die Organik  spezialisiert und danach auch zunächst diese Richtung eingeschlagen (in  Praktikas und Vertiefungsarbeiten). Eines Tages hörte er aber, dass am  Insitut für Neue Materialien (<a href="http://inm-gmbh.de/" target="_blank">inm-gmbh.de</a>) Hilfswissenschaftler gesucht  werden. Er bewarb sich und wurde genommen. `Leider´, so der  Wissenschaftler, `hat es mich dort in die Abteilung Keramik verschlagen,  genauer gesagt in die Pulversynthese´. Die dortigen Wissenschaftler  entwickelten neue Wege zur Herstellung und Modifzizierung von  Nanopartikeln. Dies hatte zwar fast nichts mehr mit Organik zu tun, war  aber 1993 doch eine Zukunftstechnologie mit viel Potential. Die Arbeiten  waren für ihn sehr interessant und das interdisziplinäre Umfeld  schaffte eine ideale Arbeitsumgebung. Er schloss daher seine  Diplomarbeit und auch seine Doktorarbeit dort ab. Seit diesem Zeitpunkt  beschäftigt er sich mit der praktischen Anwendung von Nanotechnologie.  Der Organik ist er in sofern treu geblieben, als dass die  Oberflächenmodifizierung der Partikel oder auch der Einbau in polymere  Matrizes, durchaus von diesem Wissen profitiert.</p>
<blockquote><p><strong>Deine größte wissenschaftliche Errungenschaft?</strong></p></blockquote>
<p>Martin gibt hier zwei Antworten. Eine betrifft seinen Beruf, als  Entwickler neuartiger Bauwerkstoffe, die andere sein Hobby die  Naturwissenschaften Kindern näherzubringen und verständlich zu machen.<br />
In seinem Beruf ist es ihm durch einen bestimmten Kniff gelungen eine  neue Bindemittelklasse (Ersatz von Zement in Beton oder Silikaten in  Beschichtungen) zu entwickeln. Ursprünglich war die Einstellung, dass  man aus den Phosphaten erst ab 121°C Schichten herstellen kann. `Durch  unseren Kniff wurde diese Temperatur auf eine  Mindestfilmbildungstemperatur von 5°C heruntergesetzt´, berichtet er.  Diese neuen Phosphatbinder erfordern eine andere Chemie und sind quasi  ein Analogon zur Silizium-basierten Sol-Gel Chemie.<br />
Parallel zum Beruf hat er sich ein Hobby aufgebaut. `Ich habe gelernt,  die Sprache der Wissenschaft in Alltagsworte zu packen, so dass sie  selbst für einen 6-jährigen verständlich ist´erklärt er. Die  Wissenschaften, vor allem die Grundlagen dazu sollten seiner Meinung  nach jedermann zugänglich sein. Daher müssten `Wissenschaftler´auch  gleichzeitig als Übersetzter dienen, um ihre Ergebnisse für alle  interessant zu machen und auch Menschen, die sich normalerweise gar  nicht an solche Thematiken heranwagen, für die Wissenschaften zu  begeistern.<br />
Auf seiner Homepage sind Experimente für Kinder dargestellt mit Hilfe  derer sie spielerisch die Welt entdecken und beforschen können.</p>
<blockquote><p><strong>Errungenschaften der Wissenschaft</strong></p></blockquote>
<p>Für Martin ist die Elektrizität eine der wichtigsten  Errungenschaften. `Ohne dieses Medium wären moderne Wissenschaften und  Technologien erst gar nicht möglich´, fügt er hinzu.</p>
<blockquote><p><strong>Grosse Wissenschaftler</strong></p></blockquote>
<p>Schichtel will keinen einzelnen Wissenschaftler als den Grössten  benennen, da es viele bewundernswerte Wissenschaftler gibt. `Ich glaube  aber, das Aristoteles, der ja auch die Grundlagen zur  Wissenschaftstheorie gelegt hat, alle nachkommenden Wissenschaftler  maßgeblich beeinflusst hat´fügt er hinzu.</p>
<blockquote><p><strong>Seine Frage an die Wissenschaft</strong></p></blockquote>
<p>`Gibt es in der Menschheit ein kollektives Bewußtsein und wenn ja, wie läßt es sich nutzen?´, fragt sich Martin.</p>
<blockquote><p><strong>Benennen</strong></p></blockquote>
<p>`Das Internet´, zitiert der Chemiker. Es ist in aller Munde, wird  täglich benutzt und die Mehrheit versteht es. Aber eine Namensidee hat  er spontan nicht.</p>
<blockquote><p><strong>Die andere Wissenschaft</strong></p></blockquote>
<p>Die Wissenschaft, vor allem die bestehenden Arbeitsmethodiken seien  wirklich gut. Das Manko liege darin, dass es zuviel Expertenwissen gibt  und zu wenige Menschen, die dieses Wissen sinnvoll transferieren können.  Dies betreffe den Weg von der Forschung zur Technik oder auch nur von  einem Fachgebiet zum nächsten. Ein besserer Transfer könnte Kollegen  anderer Disizplinen das Arbeiten erleichtern oder ihnen sinnvolle  Theorien/Experimente liefern, die schneller und sicherer zum Ziel führen  könnten. Sein zweiter Kritikpunkt ist die Sprache der Wissenschaft.  `Früher hatte jede Sparte Ihre eigene Sprache um die Geheimnisse geheim  zu halten´, so der Chemiker. Heute sollte die Wissenschaft seiner  Meinung nach aber zum Wohle der Menschheit und somit zum Wohle aller  eingesetzt werden. `Eine gemeinsame Sprache, vielleicht auch eine, die  von Externen verstanden werden kann, wäre an der Stelle hilfreich´fasst  er zusammen.</p>
<blockquote><p><strong>Die Wissenschaft der Zukunft</strong></p></blockquote>
<p>Martin stellt sich eine Art transparente Wissenschaft vor in der Vernetzung und Kommunikation besser funktioniert.<br />
`In vielen Projekten arbeiten bereits heute Forschungsgruppen auf  internationaler Ebene zusammen, aber eben wiederum nur die  Experten´bemängelt er. Ein Fachfremder oder auch ein Wissenschaftler,  der kein Experte ist, könnten diesen Projekten aber wertvolle Anstöße  geben, da sie die Problematik aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen  würden. Ein schönes bildliches Beispiel sei die Anamorphose. `Aus einem  bestimmten Blickwinkel ergibt sich ein sinnvoller Bildzusammenhang´,  erklärt er, ` aus vielen anderen aber nicht´. Er fragt sich, warum nur  die Experten den richtigen Blick haben sollten.</p>
<blockquote><p><strong>Fehler der Wissenschaft</strong></p></blockquote>
<p>Für ihn ist der größte Fehler in der Wissenschaft der, dass viele  Entwicklungen erst zu Kriegs- oder Krisenzeiten gemacht werden.  Plötzlich seien Forschungsgelder für die unglaublichsten Projekte  vorhanden, deren Ergebnisse erst Jahre oder Jahrzehnte später den  Menschen im zivilen Leben zu Gute kämen.</p>
<p>Du kannst auch bei <a title="A Scientist a day" href="../category/a-scientist-a-day/?PHPSESSID=33cad8b4299f16a9c826c6b051e02e04" target="_blank">A Scientist a day</a> teilnehmen, mehr Information dazu gibt es <a href="http://www.scienceblogs.de/science_meets_society/2012/01/a-scientist-a-day-1.php" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>You can also participate in <a title="A Scientist a day" href="../tag/a-scientist-a-day/?PHPSESSID=33cad8b4299f16a9c826c6b051e02e04" target="_blank">A Scientist a day</a>, find more information in english <a href="../a-scientist-a-day/a-scientist-a-day-english-questionnaire/?PHPSESSID=33cad8b4299f16a9c826c6b051e02e04" target="_blank">here</a>.</p>
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		<title>Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten &#8211; Teil III</title>
		<link>http://www.science-meets-society.com/wissenschaft-kinder/das-gehirn-mit-kinderaugen-betrachten-teil-iii/</link>
		<comments>http://www.science-meets-society.com/wissenschaft-kinder/das-gehirn-mit-kinderaugen-betrachten-teil-iii/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 19:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli Brandt-Bohne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[BAW]]></category>
		<category><![CDATA[BAW 2010]]></category>
		<category><![CDATA[BAW-DSB]]></category>
		<category><![CDATA[brain awareness week]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder in jungen Jahren wissen nicht nur viel über das Gehirn, sie freuen sich auch mehr darüber zu erfahren und ihr Wissen zu teilen. Hier Teil III der Kindersicht des Gehirns mit Martina, Lilo und den Kindern des Kindergartens der Deutschen Schule Barcelona. Welche Farbe hat ein Gehirn Frage: &#8220;Welche Farbe hat ein Gehirn?&#8221; Kind: [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder in jungen Jahren wissen nicht nur viel über das Gehirn, sie freuen sich auch mehr darüber zu erfahren und ihr Wissen zu teilen.</p>
<p>Hier <strong>Teil III der Kindersicht des Gehirns</strong> mit Martina, Lilo und den Kindern des Kindergartens der Deutschen Schule Barcelona.</p>
<div id="attachment_2562" class="wp-caption alignright" style="width: 219px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-rot.jpg"><img class="size-full wp-image-2562     " title="gehirn rot" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-rot.jpg" alt="gehirn rot Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="209" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Gehirnzeichnung von Catriona 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p><strong>Welche Farbe hat ein Gehirn</strong></p>
<p><strong>Frage</strong>: &#8220;Welche Farbe hat ein Gehirn?&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Hautfarbe, &#8230; und grau, &#8230; und  braun, &#8230;  so ein  bisschen hell und rot in den kleinen Gängen wo das Blut  ist.&#8221;</p>
<div id="attachment_2563" class="wp-caption alignleft" style="width: 334px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-nachher.jpg"><img class="size-full wp-image-2563  " title="gehirn nachher" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-nachher.jpg" alt="gehirn nachher Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="324" height="292" /></a><p class="wp-caption-text">Zeichnung von Catriona 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p>Nach einigem Überlegen zeichnete sie ein weiteres Gehirn, das sah dann schon ganz anders aus (Bild links). Es ist faszinierend wie schnell die Kinder lernen und wie gut sie ihre Gedanken bildlich umsetzen können. Das ist alles Wissen das sie nicht im Rahmen dieser Aktivität beigebracht bekommen haben, sondern von sich aus voller Stolz präsentieren. Diese Kinder scheinen tatsächlich mehr zu wissen als manch ein Erwachsener!</p>
<div id="attachment_2588" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2588  " title="gehirn bild 2" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-2-300x215.jpg" alt="gehirn bild 2 300x215 Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="270" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von Luca 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p>Aber damit reicht es den beiden Erzieherinnen noch nicht. Sie fragen weiter um herauszufinden was sich noch alles im Gehirn eines Kindes abspielt.</p>
<p><strong>Was ist im Gehirn? Wo enstehen Ideen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2587" class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2587 " title="gehirn bild 1" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-1-300x217.jpg" alt="gehirn bild 1 300x217 Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="270" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von Yago 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p><strong>Frage</strong>: &#8220;Was ist im Gehirn drinnen?&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Im Gehirn ist das Blut und viele  Gänge, die  sind  mini-mini klein &#8230; und da sind auch Türen.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Im Gehirn sind die  Ideen &#8230;  wenn man  Fussball spielen will ist die Idee im Gehirn.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>:  &#8220;Und was wir in der Schule lernen  bleibt im  Gehirn.&#8221; (  schön wär´s aber immerhin glauben die Kinder noch dass dem so ist&#8230;)</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Das Gehirn ist  weich und  der Kopf ist hart, so kann  der  Kopf das Gehirn beschützen.&#8221;</p>
<p>Ganz klar, die Bilder zeigen was für das jeweilige Kind wichtig erscheint.</p>
<p>Dazu gehört selbstverständlich das Fussballspiel, aber auch das Eis und der Hamburger. Schön zu sehen ist, dass auch Pflanzen und Tiere repräsentiert sind und die Kleinen offensichtlich schon einen Sinn für ihre belebte Umwelt haben.</p>
<div id="attachment_2590" class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-4.jpg"><img class="size-full wp-image-2590  " title="gehirn bild 4" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-bild-4.jpg" alt="gehirn bild 4 Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="258" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Zeichnung von Linus 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p>Lustig auch dass die Gehirne oft Augen und einen Mund haben, auch Haare sind ganz wichtig für das Erscheinungsbild.</p>
<p>Das ist mein Gehirn sagt sich das Kind da und ich habe ja schliesslich Augen und Haare und einen Mund!</p>
<p>Offensichtlich wollen sie alle gute Schüler werden, denn die Meisten zeichnen auch ein Strichmmännchen an eine Tisch das selbstverständlich eine 1 für seine Arbeiten erhält. Bei so viel Motivation können die Eltern auf ein gutes erstes Schuljahr hoffen.</p>
<div id="attachment_2638" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-4.jpg"><img class="size-full wp-image-2638  " title="gehirn 4" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/gehirn-4-e1268898570985.jpg" alt="gehirn 4 e1268898570985 Das Gehirn mit Kinderaugen betrachten   Teil III" width="243" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Catriona 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p>Bei so viel Begeisterung zu diesem Thema haben  Martina und Lilo auch  gleich mit einen Biolehrer in der Schule gesprochen und  ein  Plastik-Gehirn organisiert, dass sie mit den Kindern am Folgetag   abholen konnte. Mehr dazu morgen&#8230; dann auch mit vielen Fotos, denn ich durfte die Kinder persönlich besuchen und mit Ihnen über das Gehirn sprechen!</p>
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		<title>Das Gehirn aus Sicht der Kinder -Teil II</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:17:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>uli Brandt-Bohne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[BAW]]></category>
		<category><![CDATA[BAW 2010]]></category>
		<category><![CDATA[BAW-DSB]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Martina und Lilo sind auf der Suche nach Antworten von Kindern in der Woche des Gehirns &#8211; Teil II Die Kinder brennen auf das Thema Gehirn!! Als Martina in die Gruppe kam und sagte: &#8220;So, dann wollen wir mal mit den Osterkörbchen weiter machen&#8221;, antworteten die Kinder: &#8220;Nein, Martina!! Wir möchten nochmal über das Gehirn [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martina und Lilo sind auf der Suche nach <strong>Antworten von Kindern in der Woche des Gehirns &#8211; Teil II </strong></p>
<p>Die Kinder brennen auf das Thema  Gehirn!!</p>
<p>Als Martina in die Gruppe kam und sagte: &#8220;So, dann wollen wir mal mit den Osterkörbchen weiter machen&#8221;, antworteten die Kinder: &#8220;Nein, Martina!! Wir  möchten  nochmal über das Gehirn sprechen!!!&#8221;</p>
<p>Und daher gibt es Teil II dieser Reihe&#8230;<strong> Wer hat denn alles ein Gehirn?</strong></p>
<div id="attachment_2553" class="wp-caption alignright" style="width: 465px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-3.jpg"><img class="size-full wp-image-2553  " title="kein gehirn 3" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-3.jpg" alt="kein gehirn 3 Das Gehirn aus Sicht der Kinder  Teil II" width="455" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Gehirn versus kein Gehirn von Linus 5 Jahre alt</p></div>
<p><strong>Frage</strong>: &#8220;Wer hat denn alles ein  Gehirn?&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Die Menschen, die  Stein-zeitmenschen und die  Tiere.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Neeein, die Tiere nicht! Die  haben kein  Gehirn, weil die können doch nicht sprechen.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Doch, weil die müssen sich doch  auch bewegen  und denken was sie essen wollen.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Eine Ratte hat auch ein Gehirn,  weil einmal  habe ich in Deutschland eine tote Ratte gesehen und die hatte ein Gehirn.&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Stimmt, ich habe in Italien auch  eine tote  Ratte mit Gehirn gesehen.&#8221;</p>
<div id="attachment_2552" class="wp-caption alignleft" style="width: 424px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-2.jpg"><img class="size-full wp-image-2552   " title="kein gehirn 2" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-2.jpg" alt="kein gehirn 2 Das Gehirn aus Sicht der Kinder  Teil II" width="414" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Gehirn versus kein Gehirn von Luca 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p>Die Ratten haben es den Kindern angetan, davon erzählten sie immer wieder und wurden dabei von den Kleineren mit grossen Augen fragend angeschaut. Wir fragten uns wie diese Ratte wohl ausgesehen haben muss, dass das Gehirn sichtbar war und warum sich die Kinder von diesem Bild nicht abschrecken liessen. Ich wurde allerdings aufgeklärt dass zumindest die Eltern des einen Kindes beide Wissenschaftler sind, da wundert einen dann nichts mehr.</p>
<p><strong>Frage</strong>: &#8220;Ist das Gehirn denn in allen  Ländern  gleich?&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Nein! Das spanische Gehirn ist  ganz anders,  weil spanische Menschen denken was auf spanisch und verstehen keine  deutschen  Wörter.&#8221;</p>
<p>Herrlich wie und was die Kinder assoziieren, je nachdem was für Anforderungen sie gerecht werden müssen. In Barcelona lebend wachsen die Kinder im Allgemeinen mindestens 3-sprachig auf, Deutsch+Spanisch+Catalán. Sie können die Sprachen meist deutlich voneinander trennen und reden mit jedem Elternteil, Erzieher oder Freunden in der entsprechenden Sprache. Das klappt sehr gut uns sie verstehen früh, dass nicht Jeder jede Sprache versteht.</p>
<div id="attachment_2551" class="wp-caption alignright" style="width: 465px"><a href="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-1.jpg"><img class="size-full wp-image-2551" title="kein gehirn 1" src="http://www.science-meets-society.com/wp-content/uploads/2010/03/kein-gehirn-1.jpg" alt="kein gehirn 1 Das Gehirn aus Sicht der Kinder  Teil II" width="455" height="343" /></a><p class="wp-caption-text">Gehirn versus kein  Gehirn von Yago 5 1/2 Jahre alt</p></div>
<p><strong>Frage</strong>: &#8220;Und was hat kein Gehirn?&#8221;</p>
<p><strong>Kind</strong>: Blumentöpfe haben kein Gehirn und  Tische auch  nicht &#8230; aber Blumen schon, denn die müssen ja wachsen.&#8221; (Wissenschaftlich zwar nicht ganz korrekt aber eine herrliche Antwort! Die Kinder wurden dann aber doch aufgeklärt dass Blumen tatsächlich kein Gehirn haben, so wie es bei den Tieren der Fall ist und waren dann auch zufrieden).</p>
<p><strong>Kind</strong>: &#8220;Wenn man grösser wird, wird das  Gehirn auch  grösser.&#8221;</p>
<p>Morgen geht´s weiter&#8230;</p>
<p>&#8230; sorry wegen der Osterkörbchen, die werden nächstes Jahr dann wieder ganz Besonders und dieses Jahr sind sie vielleicht mit Blutgefässen und Gedanken wie FuSbAL oder AiS dekoriert!</p>
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