Aus dem Leben eines Zebrafisches

Autor: Ulrike Brandt-Bohne

Der Zebrafisch kann wie auch manch andere Lebewesen Organ nachwachsen lassen und stellt damit die Forscher vor ein Rätsel. Wie macht er das? Unter anderem spielt das Gen smp dabei eine Rolle, wie Entwicklungsbiologen des DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) und des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen Anfang des Jahres zeigen (Developmental Biology, Vol. 325, Nr. 2, S. 329-340, 15. Januar 2009).
Der Zebrafisch ist aber auch deswegen ein beliebtes und oft verwendetes Versuchstier, weil er nicht nur einfach zu halten ist und kurze Reproduktionszyklen hat (d.h. man erhält beim Züchten der Tiere schnell Nachschub, der dann auch relativ schnell wächst), sondern auch in jungen Stadien durchsichtig ist! So kann man die Entwicklung der Organe ganz einfach in einem Mikroskop anschauen.

Sehr schön ist dieser Film der ersten 24 Lebensstunden eines Zebrafisches:

Quelle: Youtube

Wer noch mehr Stunden aus dem Leben eines Zebrafisches nachverfolgen will, der kann sich diesen Film anschauen oder wer einen Tag in bunt sehen will klickt hier.
 
Wie das Leben eines Zebrafisches im Auftrage der Forschung aussieht, wissen meist nur die Forscher und Tierpfleger selber. Eva Jiménez Guri ermöglicht einen Einblick in diese Fischwelt:

Quelle: “Life of fish at the PRBB” by Eva Jiménez Guri from Intervals PRBB on Vimeo.

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Kategorie: Wissenschaft und Gesellschaft

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