Was will mein Arzt mir sagen?

Was will mein Arzt mir sagen? Geht es nicht den meisten Patienten so, dass sie verunsichert das Arztzimmer verlassen, sich nicht im klaren sind was sie nun haben und warum sie welche Therapie bekommen? Denn wann braucht der Mensch mehr Zusprache und Mitgefühl wie wenn er/sie erkrankt ist oder sich unwohl fühlt?


Genau dieses Thema wurde kürzlich in einer Quarks & Co Sendung bearbeitet. In dieser Sendung wird nicht nur sehr deutlich gemacht wie schwierig es auch für den Arzt selber ist, seinen Beruf zu erlernen, die Fachbegriffe zu pauken, die richtige Diagnose zu erstellen, den Klinikalltag zu bewältigen und das alles mit dem ewigen Zeitdruck der es fast unmöglich macht auf den Patienten einzugehen. Nicht nur der ursprüngliche Idealismus geht gerne verloren, sondern auch ein wichtiger Aspekt, der einen guten von einem schlechten Arzt unterscheiden kann: Nimmt der Arzt sich nicht die nötige Zeit für den Patienten, hört er nicht richtig zu und achtet auf alle Information die er bekommen kann, so kann schnell eine Fehldiagnose erstellt werden. Das ist nicht nur für den Patienten unbefriedigend, der alleine gelassen wird mit seinen Beschwerden, das führt auch nicht zu einer Verbesserung der Gesundheit und resultiert in weiteren unnötigen Kosten für das Gesundheitssystem.

fragezeichen 150x150 Was will mein Arzt mir sagen?Eine Gruppe junger idealistischer Ärzte und zukünfitger Ärzte wollte sich trotz des allgegenwärtigen Durckes nicht unterkriegen lassen und diesem Missstand Abhilfe schaffen. Sie wollen den Patienten helfen ihre Diagnose zu verstehen, wenn dies im Klinikalltag schon nicht möglich ist. Daher gründeten sie eine Initiative, die Anfangs aus 2, inzwischen aber aus einer Vielzahl von jungen Ärzten besteht. Sie alle kümmern sich um die Belange all derjenigen die ihre Diagnose nicht vestehen. Patienten können Ihnen ihre Befunde schicken und bekommen kostenfrei und ehrenamtlich eine Übersetzung der Fachsprache die ausser den Ärzten niemand versteht. Einzusehen ist diese Information im Internet unter den Stichworten `Was hab´ich´. Diese Initiative wächst täglich und ist inzwischen schon eine bundesweiter Aktion.

Hochachtung vor diesen jungen Medizinern, die dadurch nicht nur Patienten helfen, sondern selber lernen ihre Fachsprache in `normales´Vokabular umzusetzen das ein Jeder verstehen kann. Sicher ist das für sie die Beste Ausbildung weil sie zudem ja auch immer wieder mit medizinischen Fällen betraut werden die sie zuvor in der Form noch nicht behandelt haben und somit ihr Wissen täglich erweitern. Ein Netzwerk junger und guter Ärzte entsteht das vielen Menschen hilft und Lob und Anerkennung verdient. Hut ab!

Im Allgemeinen ist es ja immer schwer bei der eigenen Recherche Quellen zu finden auf die Verlass ist. Wer schreibt da und weiss derjenige denn was er/sie da tut? Auf der Quarks & Co Seite sind ein paar Richtlinien angegeben die einem helfen können zwischen richtiger hochwertiger Information und Möchtegerninformation, die eigentlich eher zu Marketingzwecken verwendet wird, zu unterscheiden – Liste guter Adressen im Netz .

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Kategorie: FeaturedWissenschaft und Gesellschaft

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