Am CERN wurde erstmals Antimaterie in einer Magnetfalle gefangen

Ich bin ein Trekie, ich gebe es zu. Und ich erinnere mich schmunzelnd an eine Folge, da die Voyager in einer Art Zeitvortex gefangen war und die Entwicklung eines ganzen Planeten von der Steinzeit bis in eine höher technisierte Ära, verfolgen konnten. Dies vollzog sich während einiger Tage und ein einschneidender Moment war das Auftreten von Materie-Antimaterie-Detonationen, die den Eintritt in eine hochtechnisierte Phase markierten. Die Voyager wurde dann schlussendlich von den Bewohnern des Planeten gerettet, die sich inzwischen bis weit über die Möglichkeiten der Voyager hinausentwickelt hatten. Aber genug davon.

lhc 150x150 Am CERN wurde erstmals Antimaterie in einer Magnetfalle gefangen

CERN Bild: Wikipedia

Denn nun ist es Forschern am schweizer Kernforschungszentrum CERN gelungen, erstmals Antiwasserstoffatome herzustellen und sie auch noch für eine fünftel Sekunde in einer Falle gefangen zu halten. Klingt kurz, ist aber wohl enug Zeit um einige bahnbrechende Untersuchungen anzustellen.

Antiwasserstoffatome herzustellen ist eine relativ komlexe Sache, und da meine Physikkenntnisse im Grundstudium enden, mus ich mich mit dem zufrieden geben, was man so schreibt.  Aber es klingt wirklich sehr komplex. Das grundsätzliche Problem nach der Herstellung ist dann die Speicherung, denn die Antiwasserstoffatome tendieren dazu sich beim Zusammentreffen mit einem Wasserstoffatom durch Anihilation in pure Energie zu zerstrahlen. Das ist scheinbar auch direkt nach dem Urknall passiert, denn bis auf eine winzige Abweichung von einem Milliardstel sind damals wohl zu gleichen Teilen Antimaterie und Materie entstanden.

Ein grosser Schritt, als nächste Pressemitteilung vom CERN erhoffe ich mir jetzt ja den WARP-Antrieb. Mal sehen.

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RSSKommentare (1)

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  1. KnoxonK sagt:

    Ach ja, da macht Trekki sein mal wieder Spaß!
    Eine fünftel Sekunde ist immerhin mal ein Zeitraum, den man sich als Mensch auch vorstellen kann, das war bisher ja immer anders.
    Antimaterie ist aber auch einfach faszinierend…wenn nicht ein kleines Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie beim Urknall gewesen wäre, dann wären wir ja gar nicht hier…
    Mal sehen, was der nächste Cern Pressebericht so bringen mag…

    [Antwort]

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