Geschafft: Falcon1 erreicht Orbit!

Ein ambitioniertes Projekt! Private Raumfahrt, unabhängig von den Finanzierungsbeschlüssen einer oder meherer Regierungen, die gerne mal als Wahlkampf dieses “fancy” Thema aufgreifen, es nach ihrer Wahl dann aber ganz schnell wieder vergessen.
Doch wie finanziert man ein so teures Hobby? Ganz einfach: Man gründet ein “lustiges” Internet-Bezahl-Portal namens PayPal, wartet bis dieses das meisstbenutzte weltweit ist und verscherbelt es dann für um die 1,5 Milliarden Dollar an Ebay. Mit soviel Spielgeld kann man auch das verrückteste aller Hobbys realisieren. Man gründet einfach eine Firma, die man SpaceX nennt, heuert ein paar arbeitslose Raketeningenieure und andere Spezialisten an und beginnt eine Rakete zu bauen. Und letztendlich hat es funktioniert. Nach 3 verpatzten Startversuchen seit März 2006 hat es die vierte Falcon1 Rakete nach ihrem Start am Sonntag den 28. September um 23:15 von ihrem Startplatz auf dem Kwajalein Atoll im Pazifischen Ozean in den Orbit geschafft. Um weitere Kosten zu vermeiden wurde im Gegensatz zu vorherigen Versuchen diesmal auf eine teure Nutzlast in Form von Satelliten verzichtet und statt dessen ein Dummy ins All befördert. Die maximale Nutzlast der Falcon1 von 1 Tonne ist aber noch zu gering. Im Vergleich dazu transportiert ein heutiges Spaceshuttle 25t und die Apollo Trägerrakete der Mondmissionen, sogar stolze 47t.
Das Unternehmen hat aber auch dafür schon vorgeplant und parallel die deutlich grössere Falcon9 geplant, deren 9 raketentriebwerke erst kürzlich erfolgreich getestet wurden. Ein erster Teststart ist für das kommende Jahr vorgesehen.
Doch was bei diesem Projekt wirklich zählt ist die Wirtschaftlichkeit. SpaceX würde potentielle Konkurrenten schnell verdrängen, da die anvisierten Kosten ein vielfaches unter den bisher verfügbaren Transportkosten liegen.
Der Name des oben genannten Internet Millionaers lautet uebrigens Elon Musk.

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Kategorie: Wissenschaftsnews

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