Weniger Leukemie durch Impfung

Eine Studie aus Texas zeigt einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Impfen scheint demnach vor Krebs zu schützen.

spritze 300x260 Weniger Leukemie durch ImpfungIm Rahmen einer im Journal of Pediatrics publizierten Studie wurden 2800 Kindern die im Alter von 2-17 Jahren an Krebs erkrankt waren mit einer entsprechenden Kontrollgruppe verglichen. Die Forscher konnten eine geringere Häufigkeit von Krebs, speziell der akuten lymphoblastischen Leukemie bei den Gruppen feststellen, die früh gegen Hapatitis B oder den inaktivierten Poliovirus geimpft wurden. Gemessen an dieser Populationsstudie scheinen bestimmte Impfungen demnach einen gewissen Schutz vor akutem lymphoblastischen Leukemie zu bieten.

rb2 tiny Weniger Leukemie durch ImpfungPagaoa MA, Okcu MF, Bondy MA, & Scheurer ME (2011). Associations between Vaccination and Childhood Cancers in Texas Regions. The Journal of pediatrics PMID: 21227448

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RSSKommentare (1)

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  1. KnoxonK sagt:

    Wundern würde mich ein entsprechender Zusammenhang nicht. Es ist bekannt, dass bestimmte Viren zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
    Einige Viren neigen außerdem dazu sich über einen lysogenen Zyklus in das Genom einer Zelle einzubauen, dass dabei einige genetische Programme gestört werden könnten ist nicht gerade unwahrscheinlich.
    Dennoch würde es mich interessieren wie signifikant die gefundenen Zusammenhänge waren…

    [Antwort]

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